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Němčina - Staatssymbole und die wichtigsten politischen Organe der BRD

Autor: Daniela Bednářová

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Die Bundesflagge bilden drei Waagerechte, gleich breite Streifen (von oben: schwarz, rot und gold).

Das Staatswappen ist ein rotbewehrter schwarzer Adler auf goldenem Schild. Auch jedes Bundesland hat sein eigenes Landeswappen.

Die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland ist das "Lied der Deutschen", von dem nur der text der dritten Strophe gesungen wird. Der text dieses Liedes wurde von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) gedichtet. Die Melodie komponierte Joseph Haydn (1732-1809).
Deutschland ist ein demokratischer Bundesstaat. Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland ist der Bundespräsident. Er wird von der Bundesversammlung gewählt. Die Bundesversammlung ist ein Organ, das nur zu diesem Zweck zusammentritt. Sie besteht aus den Bundestagsabgeordneten, sowie einer gleich grossen Zahl von Deligierten, die von den Länderparlamenten entsendet werden. Angesehene und verdienstvolle Persönlichkeiten werden für die Bundesversammlung nominiert. Der Bundespräsident wird mit Stimmenmehrheit von Bundesversammlung für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt.Nur eine einmalige Wiederwahl ist möglich.
Der Bundespräsident vertritt die Republik nach aussen hin. Er schliesst die Verträge mit ausländischen Staaten ab, beglaubigt und empfängt die Botschafter. Er ernennt und entlässt die Bundesrichter, die Bundesbeamten, die Offiziere und Unteroffiziere. Er kann Straftätter begnadigen. Er schlägt dem Bundestag einen Kandidaten für das Amt des Bundeskanzlers vor. Auf Vorschlag des Kanzlers ernennt und entlässt er die Bundesminister. Er kan auch den Bundestag auflösen. Alle Gesetze treten erst nach seiner Unterschrift in Kraft. Obwohl der Präsident vor allem repräsentative Aufgaben erfüllt, stellt er im politischen Leben eine überparteiliche, ausgleichende, neutrale Kraft dar.
Der Deutsche Bundestag ist die Volksvertretung der Bundesrepublik Deutschland. Er wird vom Volk auf vier Jahre gewählt. Die wichtigsten Afgaben des Bundestages sind die Gesetzgebung, die Wahl des Bundeskanzlers und die Kontrolle der Regierung.
Bei Abstimmungen im Bundestag sind die Abgeordneten nur ihrem Gewissen, nicht ihren Parteien verpflichtet. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestags werden in allgemeiner, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Jeder Bürger, der das 18. Lebensjahr erreicht hat, ist wahlberechtigt und darf auch gewählt werden. Der Präsident des Bundestags kommt gewöhnlich aus der stärksten Partei. Der Bundestag hat zur Zeit 662 Abgeordnete.
Der Bundesrat ist die zweite Kammer des Parlaments, er ist die Vertretung der 16 Bunedsländer. Er wirkt bei der Gesetzgebung und Verwaltung des Bunes mit. Im Gegensatz zum Senatssystem besteht der Bundesratnicht aus gewählten Volksvertretern. Den Bundesrat bilden Mitglieder der Landesregierungen. Je nach Einwohnerzahlen haben die einzelnen Länder 3, 4, 5 oder 6 Stimmen. Der Bundesrat besteht aus 68 Mitgliedern. Der Bundesratspräsident vertritt den Bundespräsidenten bei dessen Abwesenheit.
Die Bundesregierung (das Kabinett) besteht aus dem Bundeskanzler und den Bundesministern. Der Bundeskanzler nimmt eine sehr selbstständige, herausragende Stellung ein. Er wählt die Minister aus und macht dem Bundespräsidenten Vorschläge zu ihrer Ernennung oder Entlassung. Der Kanzler entscheidet über die Zahl der mInister und bestimmt die Rechtlinien der Regierungspolitik. Der Bundeskanzler wird vom Parlament gewählt und ist ihm verantwortlich.
Im Jahre 1990, als von der Künftigen Hauptstadt der BRD entschlossen worden war, wurde Berlin zu künftigen Regierungs- und Bundestagssitz gewählt. Der Bundespräsident verlegte schon 1994 seinen Sitz nach Berlin. Da aber das Umziehen des Regierungssitzes eine kostspielige Angelegenheit ist, wird es in einigen Etappen durchgeführt. An der Planung der zukünftigen Regierungsviertels in Berlin am Spreeufer haben sich 835 Architekten aus 44 Ländern beteiligt.
Seit den ersten gesamtdeutschen Wahlen 1990 sind im Deutschen Bundestag 6 Parteien vertreten:
die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
die Christlich Soziale Union (CSU) - tritt nur in Bayern auf
die Sozialdemokratische Partei Deutchlands (SPD)
die Freie Demokratische Partei (FDP)
die Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) - Nachfolgerin der ehemaligen SED

Aussenpolitik

Die Grundlage der deutschen Aussenpolitik bleibt die dauerhafte Einordnung der Bundesrepublik in den Kreis der freiheitlichen Demokratien, ihre Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU) und im Atlantischen Bündnis (NATO). Die Bundesrepublik Deutschland verfolgt im Rahmen der Organisation der Vereinten Nationen (UNO) das Ziel der friedlichen Zusammenarbeit mit allen Staaten der Welt, einer aktiven Unterstützung der Reformprozesse in Mittel- und Osteuropa und die Partnerschaft mit den Ländern der dritten Welt. Die EU hat sich nicht nur zur Wirtschaftsgemeinschaft, sondern auch zur politischen Kraft entwickelt.